DESCARTES-GYMNASIUM
Neuburg an der Donau
Neuburg an der Donau
naturwissenschaftlich-technologisches
und sprachliches Gymnasium
Gerade weil das Descartes-Gymnasium mit rund 1000 Schülerinnen und Schülern keine kleine Schule ist, legen wir großen Wert auf persönliche Kontakte zwischen allen Mitgliedern der Schulfamilie. Ein wertschätzender Umgang, eine offene und respektvolle Kommunikation und gegenseitige Unterstützung bilden dabei die Basis unserer Schulgemeinschaft. Gemeinsam gestalten wir ein buntes und vielseitiges Schulleben mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen. Neben dem breit gefächerten Bildungsangebot des Gymnasiums wartet das Descartes mit einer Vielzahl von Zusatzangeboten auf, sodass jede Schülerin und jeder Schüler in ihren bzw. seinen individuellen Stärken gefördert werden kann. Dabei bleiben wir nicht stehen, sondern versuchen uns beständig im Lernen, Lehren und Erziehen weiterzuentwickeln und Neues zu entdecken.
Da saßen wir nun also im Maximiliansaal der Bayerischen Staatsregierung und warteten darauf aufgerufen zu werden. Wir – Rebekka Kupke (Wahlkurs Klimaschule), Julian Rigler und Daniel Ries (beide Zukunftswerkstatt), Frau Haidl (stellvertretende Schulleitung), Frau Hammer (Nachhaltigkeitsbeauftragte) – waren gemeinsam zur Ehrung der südbayerischen Klimaschulen in Silber und Bronze nach München gefahren. Nach drei Jahren intensiven Engagements im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz dürften wir die offizielle Auszeichnungsplakette in Silber für das Descartes-Gymnasium entgegennehmen.

Um die Auszeichnung Klimaschule Bayern zu erhalten, muss man einen 10-stufigen Prozess durchlaufen, bei dem unter anderem eine CO2-Bilanz der Schule erstellt und ein Klimaschutzplan entwickelt werden müssen. Dabei gibt es verschiedene vorgegebene Handlungsfelder, in denen man Projekte umsetzen und planen kann. Hat man in mindestens fünf Handlungsfeldern mindestens ein abgeschlossenes, ein in Umsetzung befindliches und ein geplantes Projekt vorzuweisen, kann man sich für die Auszeichnung in Silber bewerben. Den Goldstatus kann eine Schule frühestens bei der zweiten Bewerbung nach drei weiteren Jahren erreichen.
Das Descartes-Gymnasium war insgesamt in den sechs Handlungsfeldern Abfall, Einkauf, Ernährung, Kohlenstoffbindung, Kommunikation und Vernetzung sowie Mobilität aktiv. Zusätzlich konnten wir Projekte in den freiwilligen Handlungsfeldern UN-Nachhaltigkeitsziele und Klimawandelanpassung vorweisen.
Um diesen großen Erfolg, den wir gemeinsam als Schulgemeinschaft errungen hatten, publik zu machen und auch zu feiern, veranstalteten wir im Februar eine kleine Feierstunde am Vormittag. Dazu luden wir alle engagierten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Elternvertreter ein, außerdem alle Klassensprecher sowie alle externen Partner und Unterstützer, insbesondere unseren Schirmherrn, den scheidenden Landrat Peter von der Grün.

Den Gästen wurde mittels einer Präsentation nochmals der Weg zur Klimaschule aufgezeigt. Dabei stellten Schülerinnen und Schüler drei Leuchtturmprojekte des letzten Jahrs vor, nämlich die Baumpflanzaktion der 7. Klassen, die Gesunde Pause und den Pfandminion, der bei dieser Gelegenheit feierlich enthüllt wurde. Herr von der Grün ließ es sich nicht nehmen, die erste Pfandflasche in den Minion zu werfen. Beim zweiten Versuch klappte es auch.
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Nachdem die Schülerinnen und Schüler vom Noch-Landrat und vom Schulleiter für ihr herausragendes Engagement ausführlich gelobt worden waren, konnten sie sich in einer kleinen Ausstellung nochmals einen Überblick über alle Projekte der letzten drei Jahre verschaffen, bevor sie alle Informationen zurück in ihre Klassen trugen.
Liebe Schulfamilie, wir haben hier wirklich etwas Großartiges erreicht und können stolz auf uns sein. Die Zukunftswerkstatt hofft, dass nun noch mehr Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern motiviert sind, an der Schule etwas zu bewegen und mitzubestimmen. Die Zukunftswerkstatt und der Wahlkurs Klimaschule freuen sich jederzeit über Verstärkung.

Text: S. Hammer
Fotos: Bayerische Staatsregierung, B. Görg
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